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Torsten Felstehausen, Pressesprecher Kreisverband Kassel-Land

CDU Landratskandidat macht sich mit auf Facebook PEGIDA gemein

Eine schlimme Entgleisung leistete sich der CDU Landratskandidat jetzt auf seiner Facebookseite. Mit der verharmlosenden Erklärung, dass dies "nicht verallgemeinernd gemeint" sei, postete er das von PEGIDA-Chef Lutz Bachmann verbreitete Logo RAPEFUGES NOT WELLCOME.

Eine schlimme Entgleisung leistete sich der CDU Landratskandidat jetzt auf seiner Facebookseite. Mit der verharmlosenden Erklärung, dass dies "nicht verallgemeinernd gemeint" sei, postete er das von PEGIDA-Chef Lutz Bachmann verbreitete Logo RAPEFUGES NOT WELLCOME.

Hierzu erklären die beiden Sprecher_Innen des Vorstands DIE LINKE Kassel Land, Marjana Schott und Torsten Felstehausen:
"Wer die Symbolik der Rechtpopulisten übernimmt, transportiert auch den fremdenfeindlichen Geist, der damit angesprochen wird. Partick Weilbach macht sich damit eine Auffassung zueignen, die im krassen Widerspruch mit einem humanistischen und demokratischen Weltbild steht.

Die nachgeschobene Erklärung, dass dies nicht verallgemeinernd zu verstehen sei, klingt nach den klassischen Erklärungsmustern, die jeden Montag in Dresden zu hören sind: „Ich bin ja kein Nazi, aber…“

Der Fall Weilbach ist ein gutes Beispiel, dass zeigt, wie dünn der demokratische Deckmantel sein kann, wenn Rechtpopulisten den rechten Rand der CDU angreifen. Schnell werden augenscheinlich Argumentationen, Bilder und Parolen übernommen um sich diesem rechten Rand anzubiedern.

DIE LINKE ruft alle demokratischen Parteien dazu auf, geschlossen gegen rechtpopulistische Äußerungen, deren Treffen und Aktionen zu protestieren. Sexistische Übergriffe sind selbstverständlich inakzeptabel und müssen strafrechtlich verfolgt werden; ‪#‎ausnahmslos !"